Hier
möchte ich mich bei den Personen bedanken, die mir während meiner Expedition
geholfen haben. Hilfe sowohl der Erwachsenen, als auch der Kinder, die mir
nicht einmal auf der Suche nach einer Übernachtung behilflich waren, war
unschätzbar. Aber auch während einer stundenlangen Wanderung in der Hitze
oder manchmal im Regen wertvoll für mich waren solche prosaische Sachen, wie
eine Möglichkeit, eine Toilette zu benutzen oder mit jemandem eine Weile zu
sprechen.
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Bei den Vorbereitungen einer Strecke aus Prag nach Linz habe ich wegen meiner schwachen Deutschkenntnisse einen Kontakt zu den in Österreich lebenden Polen gesucht. Ich wollte nämlich die geographischen und Ortsnamen, wie z.B. Haselgraben, überprüfen und sie bestätigen. Ich habe eine Unmenge von E- Mails geschickt und auch paar Antworten zurückbekommen, darunter aus Wien. Aus Linz dagegen, unter den auf der Liste stehenden Personen der Webseite der Polnia, haben mir nur Herrschaft Ania und Julian Gaborkowie nötige Auskunft gegeben. Später wurde ich von ihnen zum Anlass einer festlichen Eröffnung der Polengemeinschaft in Oberösterreich empfangen, ich konnte bei ihnen meine Wäsche waschen, bügeln und trocken lassen, was während meiner Reise eine Seltenheit ist.
Aus der Straße im Tal Haselgraben ist ein Schloss in Wildberg
zu bewundern.
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Gleich nach dem Grenzeübergehen zwischen Tschechen und Österreich, in der Ortschaft Weigetschlag ließ mir ein altes Weib ein Foto von ihrem Besitz machen.
Hölzchen, der Größe nach schön aufgestapelt.
Eine weitere Eskapade begann sich etwas aufgeregt, weil mein
Zug aus Polen Verspätung hatte, und ich war nicht sicher, ob ich einen Zug
nach Linz nicht verpasse. Zum Glück haben die österreichischen Eisenbahner
die Verspätung erheblich vermindert, dazu eine wahre Überraschung auf dem
Wiener Bahnhof, weil ein Fotograf aus "Polonika" hat schon auf mich gewartet,
mit den Adressen in der Hand von den in Jugendburg und Klagenfurt lebenden
Polen.
Am späten Abend bin ich nach Linz angekommen und in den früher gebuchten
Hotel gelaufen, um am nächsten Morgen mich auf den Weg zu machen. Aber so
wie ich erwartet habe, hat es keinen einzigen Mann an der Rezeption gegeben,
weil in der Nacht in den kleineren preiswerteren Hotels nur die Gäste an Ort
und Stelle bleiben, und die Schlüssel hängen in einem Versteck bei der Tür,
das nur durch einen Kode eröffnet wird. Leute, die übernachten wollen oder
das Zimmer früher gebucht haben, müssen eine beim Eingang gegebene Nummer
anrufen, um einen Kode zu kriegen. Dabei hat mir ein junger Mann geholfen,
den ich schon im Zug getroffen habe. Er hat als Eisenbahner gearbeitet und
in demselben Hotel übernachtet. Er hat die Kontaktnummer angerufen und den
Kode zum Versteck mit meinem Schlüssel gekriegt. Dank ihm bin ich auf der
Straße in der Nacht nicht geblieben.
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Ich mache mich auf den Weg aus Linz und aus dem Stadtzentrum, gemäß einer Landkarte richte ich mich nach Westen Richtung Wels. Nach einer Weile hat es sich ergeben, dass ich eine falsche Richtung genommen habe. Auf der Hanuschstraße bitte ich einen Radfahrer um Hilfe, er erklärt mir voller Geduld den Weg zur Salzburger Straße und nach Wels und skizziert mir sogar eine Karte.
In Neubau hat es Straßenbauarbeiten gegeben, es wurden nämlich Tunnels gebaut und die Bauarbeiter haben mir die geschlossene Strecke durchgehen lassen.
Eine bequeme Strecke, die ganze Strecke „mein“, weil der
Verkehr nur auf einer Fahrspur stattgefunden ist.
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In Wels gehe ich über eine Brücke Richtung Voitsdorf, ich
marschiere durch eine Häusersiedlung, wo mir ein alter Mann Auskunft gibt.
Und auf Weiherstraße frage ich nach dem Weg eine im Garten arbeitende Frau.
Sie führt mich durch ihren Besitz und zeigt die Aigenstraße, die zu einem
Weg nach Sattledt führt.
Am Nachmittag, indem ich ins Gasthaus an der Phyrnstraße 30 angekommen bin,
habe ich eine Flasche Wasser extra bekommen.
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In der Ortschaft Sankt Pankraz, im Restaurant auf dem Gebiet
vom Nationalpark Kalkalpen, mit meinem großen Rucksack belastet und
ungeschickt wie ein Elefant im Porzellanladen habe ich gestänkert. Ein
Teller mit dem Essen ist mir nämlich auf den Boden runtergefallen. Ich habe
mir die nächste Portion genommen und wollte alles bezahlen, aber die
Kassiererin haben meine Bezahlung verweigert.
Wilderermuseum Sankt Pankraz.
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Indem ich eine Übernachtungsmöglichkeit in Liezen gesucht habe,
vor Angst, dass ich dafür mit einer Kreditkarte nicht zahlen kann, wollte
ich mein Geld vom Geldautomaten im Selbstbedienungsladen abheben. Nachdem
ich schon eine Weile für PIN Eintragen verloren hatte, Bedienungsanweisung
des österreichischen Geldautomaten gab mir eine Frau, die in der
Backwarenabteilung gearbeitet hat.
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Ich hatte zwar meine Landkarte, trotzdem habe ich immer noch
die Einwohner nach dem Weg gefragt und meine Wanderroute ständig bestätigt.
Während der Wanderung haben mir die angetroffenen Personen Auskunft gerne
gegeben, ähnlich wie in der Umgebung von Rottenmann. Statt auf dem Hauptweg
zu wandern, bin ich auf einer lokalen ruhigen Straße entfernt von der
Autobahn gegangen.
In Trieben, im Gasthof Klarmann habe ich um Waschen meiner schmutzigen
Klamotten gebeten, und in der Apotheke wurde mir beim Einkauf von
rezeptfreien Medikamenten geholfen.
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Indem ich meine Wanderung aus Linz durch bergige Gebiete
fortgesetzt habe, haben mich die im Österreich lebenden Polen geführt und
mir wertvolle Ratschläge gegeben, sowohl Frau Halina Iwanowska, Redakteur
der „Polonika“, als auch Herrschaft Bogusia und Tadeusz Prokop aus Judenburg.
Indem ich bei ihnen zu Besuch war, habe ich präzisere Landkarten bekommen,
als die aus Polen. Also einige der Strecken konnte ich statt auf einem „pfeifenden“
Weg auf einer touristischen Route durchstreifen.

Bevor ich mich auf den Weg gemacht habe, mit Frau Bogusia,
einer Liebhaberin der Bergtouristik. Das Foto wurde von Tadeusz Prokop
gemacht.
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Indem ich nach einer Übernachtung in Scheifling gesucht habe, habe ich mit einer alten Frau gesprochen, die mir ein Zimmer bei sich angeboten hat. Wegen meiner schwachen Sprachkenntnissen haben wir uns nicht verständigt, so habe ich mich bei ihr bedankt und ging weiter. Endlich habe ich ein Zimmer bei der Familie Leitner. Nach einigen Problemen mit Kartenbezahlung, hat mir meine Gastgeberin eine Nadel mit Faden ausgeliehen, um meine unterwegs zerrissene Hosen zu reparieren.
Die Brücke über den Fluss Mur.
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Althofen und ein Hotel, in dem ich E- Mails geschickt habe, und das geduldige Empfangsmädchen hat mir alle Augenblicke am Computer geholfen.
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Zwischen Zollfeld und Maria Saal, an dem Ort, wo ein riesige
Steinthorn von den Prinzen Kärnten steht, bitte ich einen Mann, der mit
seinem Sohn mit dem Motorrad die Umgebung besichtigt, einen Film mit meiner
Kamera zu drehen.
Und in dem Städchen Maria Saal, eine Frau aus Pension Plieschnegger, wo es
keinen freien Platz mehr gibt, telefoniert an alle Hotels in der Gegend.
Alles ist aber besetzt, sie zeigt mir jedoch Privatquartiere in der Nähe. An
dem empfohlenen Platz, gibt es aber keinen Mann, so sitze ich auf meinem
Rucksack und geduldig warte bis die Gastgeber zurückkommen und mir das freie
Zimmer bestätigen.
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Auf der Strecke durch Klagenfurt habe ich touristische Auskunft gesucht und durch das Stadtzentrum wurde ich von einem jungen Ehepaar mit einem Kind geführt.
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Und so, ich sitze fast den ganzen Tag im Internetcafe in
Klagenfurt. Und am Abend haben mir bei dem öffentlichen Verkehr und Rückkehr
in den Gasthof Wölfnitzerhof Jugendliche geholfen, die an einer
Stadtveranstaltung teilgenommen haben.
Aus Klagenfurt nach Wölfnitz bin ich spät zurückgekommen und mein Gastgeber
hat den Preis für die Unterkunft herabgesetzt.
Kerle aus Klagenfurt.
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Ich marschiere durch kleine Ortschaften und in Bärndorf betrete
ich einen Hof. Nach einem Gespräch mit den Besitzern, mit neuen
Informationen über weitere Wanderung, lassen sie mir ihren Besitz überqueren.
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Indem ich Villach verlassen habe, habe ich mich nach einem im
Fels ausgehauten Weg erkundigt. Zuerst wurde das Ort von Frauen aus dem
Museum der Stadt Villach bestätigt, später in Warmbad an der touristischen
Auskunft. Es hat sich aber schnell ergeben, dass es nicht so einfach ist,
einen historischen Weg unter einer Unzahl von anderen Routen herauszufinden.
Hilfe dabei hat mir eine Frau geleistet, die mit ihrem Hund einen
Spaziergang gemacht hatte. Sie hat mir bis an den Weg begleitet, der
heutzutage als Römerstraße bekannt ist.
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Es ist unmöglich, alle Personen aufzuzählen, bei denen ich mich bedanken
möchte, die mir bei meiner Unternehmung geholfen haben. Bei den Leuten die
mir immer Auskunft gegeben oder Fotos aus ihrem Besitz ermöglicht haben. Bei
den Fahrern und ihren Familien, die mich per Anhalter mitgenommen haben,
sowie denen die an einem Weib mit dem Rucksack voller Geduld vorbeigefahren
sind.